Der Batman der Meere soll besser geschützt werden

Vielen Hai- und Rochenarten geht es schlecht. Nun haben sich knapp 40 Staaten auf ein besseres Management dieser Tiere geeinigt. Doch es gibt einen Wermutstropfen bei der neuen Übereinkunft.

In Costa Rica wurde wieder um den Schutz von Fischen gerungen, die eigentlich guten Profit versprechen. Doch die Bestände einiger Hai- und Rochenarten sind so stark eingebrochen, dass Experten sie nun auf eine Liste von Fischen gesetzt haben, die weniger stark bejagt werden sollen. 40 Länder und die EU haben sich darauf geeinigt.

22 Hai- und Rochenarten haben nun vielleicht ein wenig mehr Ruhe vor Angel und Netz. Der Große Hammerhai beispielsweise, der Riesenmanta, der Riffmanta, drei Arten von Fuchshaien und fünf Arten von Sägefischen. Das beschloss eine Konferenz, die im Rahmen der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten in Costa Rica tagte. In dessen Hauptstadt San José trafen sich Artenschützer und Delegierte aus 39 Ländern, die seit 2010 einer gesonderten Absichtserklärung zum Haischutz beigetreten sind.

Last updated on 24 February 2016

Type: 
Media Watch
Threats: 
Unsustainable fishing and harvesting aquatic resources
Bycatch
Overharvesting
Habitat loss and degradation
Species group: 
Fish